September bis Dezember 2018 Februar 2019

Eine Zwischennutzung initiiert von Gabi Blum, assistiert von Paulina Nolte, ermöglicht und unterstützt durch die Baugenossenschaft München-West des Eisenbahnpersonals eG.
Das Kunsthaus Raab wird gefördert vom Bezirksausschuß 9 Neuhausen-Nymphenburg und vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München.


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Donnerstags & Freitags immer offen von 13 – 19 Uhr
Donnerstags
immer Führung um 18 Uhr

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Samstag 8.12. 14-18 Uhr


ja!
Hank Schmidt in der Beek

Vortrag um 15 Uhr

Der in Berlin lebende und aus München stammende Künstler Hank Schmidt in der Beek studierte Kunst in Offenbach
und zwar um die Jahrtausendwende herum. Zu dieser Zeit lebt er in einer Wohngemeinschaft mit Niklas Schechinger,
Marc Oswald und Daniel Dilger. Ihre gemeinsame Wohnung wandelten sie in ein begehbares Gesamtkunstwerk um
und lebten darin ungefähr ein Jahr lang. Alles wurde im Design der Rewe Discount Marke ja! gestaltet: Kleidung, Wände,
Möbel, Plattenspieler, Telefone, Briefkasten, Gästezimmer, Auto... Auch eine ja! Disco wurde regelmäßig im Offenbacher
Musik Club Robert Johnson veranstaltet.

Hank Schmidt in der Beek wird im Kunsthaus Raab Fotos und Relikte aus dieser Zeit zeigen und über das Leben
in einem Kunstprojekt berichten.

www.hankschmidtinderbeek.de









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Samstag 24.11. 15-20 Uhr & Sonntag 25.11. 14-18 Uhr

Arts&Tech&Kirschwasser

Ausstellung, Videos und Vorträge über die selbsternannte Republik Užupis
und über weitere alternative Nationen sowie Einbürgerungen.



Vorträge am Samstag um 18 Uhr

mit Max Haarich (Botschafter der Republik Užupis), Alex Waldmann (KI-Experte),
Ronit Wolf (Veranstalterin des Münchener SciFi-Festivals) und Julian Chollet
(Gründer von mikroBIOMIK)


Vortrag am Sonntag um 15 Uhr
Spezialgäste ROBOY und sein Erschaffer Rafael Hostettler

Die 1997 selbsternannte Republik Užupis (gesprochen Uh-Schuh-Pieß) ist ein weltbekanntes Beispiel für friedliches und tolerantes Gemeinschaftsleben. Užupis liegt in
Litauens Hauptstadt Vilnius und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. 7000 Menschen wohnen in dem etwa 1 km² großen Areal, darunter zahlreiche bekannte Künstler. Weltweit gibt es ca. 300 Botschafter und Ehrenbürger. Der bekannteste ist der Dalai Lama.

Die Münchner Botschaft baut Brücken zwischen Kunst und Technologie. Die systematische Integration von Kunst und Technologie führt zu Innovationen, die sowohl kreativer als auch menschlicher sind. Mit dem Münchener Konsul „Roboy“ beschäftigt Užupis den ersten künstlich intelligenten Diplomaten weltweit und verfügt über die bisher einzige Verfassung mit einem Artikel zu künstlicher Intelligenz.

http://uzhupisembassy.eu







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Freitag 16.11. 13-19 Uhr & Samstag 17.11. 10-16 Uhr

Das temporäre Portraitstudio
Für alle die sich schon immer mal portraitieren lassen wollten –
jeder ist willkommen Modell zu sitzen!


mit st.Anger (Fotografin) & Gabriele Drexler (Malerin)

st.Anger rollt die Fototapete aus und lädt herzlich ein, sich portraitieren zu lassen. Ihr Portrait ist gleichzeitig die Bezahlung:
Ein Bild für mich behalte ich mir vor und Ihr Portrait gibt es in digitaler Form.

Portraits in Öl auf Holz. Gabriele führt ihr aktuelles Projekt „Stundenportraits“ im Kunsthaus Raab fort.
Wollen Sie Ihr Portrait kaufen, zahlen Sie ein Honorar, das Ihrem eigenen Brutto-Stundenlohn entspricht oder
Sie können mit der Künstlerin den Verhandlungsspielraum betreten.

 





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Donnerstag 8.11.2018 18-21 Uhr

Festliche Hinterzimmer Eröffnung mit Erkan

Videos von Sarah Lehnerer (Berlin), Anna Witt (Wien), Sandra Filic (München) und Agnes Jänsch
(München)
Performance von Arik Kofranek & Ida Bö (Wien) um 19.30

Sandra Filic imitiert in „Modelle der Wirklichkeit“ fremde Tagesabläufe, indem sie selbst vor der Kamera das Leben der anderen in Originalumgebung nachstellt. Sarah Lehnerer filmt mit einer Drohne die Berliner Gropiusstadt, den Wohntraum der 70er Jahre, von außen mit voyeuristischer Neugierde ab und kommt den Bewohnern dabei fast bedrohlich nahe. Anna Witt beobachtet in „Gemeinschaft ohne Eigenschaften“ eine Gruppe fremder Menschen die sie zuvor im Hamburger Stadtteil St. Pauli einlud, gemeinsam eine Weile zusammen in einem Raum zu verbringen. In „Wir waren sehr glücklich“ zeigt Agnes Jänsch eine scheinbar stockbiedere Tischsituation mit Familie die einen maschinell wirkenden und sich ständig verschiebenden Dialog führt.

Arik Kofranek bringt uns aus Wien ein Leuchtschild mit, dieses soll künftig den Besuchern des Kunsthaus Raab den Weg weisen. Das Schild ist ein Anagramm das aus einem Außenschild der Wiener Bäckereikette ANKER das Wort ERKAN formt, ein subversives Spiel mit Wahrnehmung, Sein und Schein. Zusammen mit Ida Bö verbaut Arik Kofranek Texte und Soundfragmente zu einem Klangteppich. Sinustöne, Rauschen, zerstückelte Melodien und Baustellengeräusche aus Paris vermischen sich mit Ida Bös durchaus poetischen situationsabhängigen Texten.


 


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Sonntag 28.10.2018 13-17 Uhr

Matinée
Raphael & Franz machen Musik für dich.

Der Sommer ist vorbei doch er will nicht gehen. Wie ein ungebetener Gast stößt er seine sonnigen Krallen in unseren Alltag. Raphael & Franz verändern die Zeit für dich! Deine Haut ist ganz runzelig vom täglichen Badespaß der letzten Monate. Dein Körper sehnt sich nach der Kälte des Winters? Raphael & Franz kümmern sich darum. Mit Klavier, Gesang und einer guten Portion Entschleunigung. Komm vorbei und du bekommst gratis eine Extrastunde für diesen Tag.





Samstag 27.10.2018 19-22 Uhr

Eröffnung der Fotoausstellung
Ivan Baschang zeigt Giesing Inside –  Outside

Die Fotoausstellung über das Kunstprojekt Giesing: Inside – Outside von Ivan Baschang zeigt Originalabzüge von Schaufensterfotografien, welche im Sommer 2015 in sechzehn verschiedenen Giesinger Fensterläden ausgestellt waren. Dabei wurde das Schaufenster an sich Bühne einer Kunstaktion im öffentlichen Raum, die im Rahmen des Wettbewerbs „München 2015 – eine Standortbestimmung“ stattfand. Die Ausstellung zeigt Fotografien alter, bzw. vergessener Schaufenster in Giesing, in denen Schaufensterfotos aus anderen Stadtteilen ausgestellt werden. Brach liegende Fensterflächen werden zu neuem Leben erweckt, der ungenutzte Fensterraum zum Ausstellungsraum. Eine Zwischennutzung als Mahnmal gegen das Vergessen einer lang gewachsenen Identität. Das Bild in der Scheibe wird zu einer Metapher des Alltags. 






Samstag 20.10.2018 14-16 Uhr

Collage Surreal
Kunstworkshop für alle ab 7 Jahren

Hier könnt ihr mit Collagen – sogenannten Klebebildern – die Welt der surrealen Kunst kennenlernen. Vor über 100 Jahren ist die Collage im Dadaismus entstanden und steckt auch heute noch voller witziger und spannender Ideen. Unter Anleitung des Künstlers Emanuel Mooner entdeckt ihr einen neuen Blick auf die Dinge des Alltags und stellt die Welt auf den Kopf: Mit einfachen Mitteln gestaltet ihr “geklebte” fantasievolle Welten wie aus dem Traum. Gearbeitet wird mit Schere und Kleber, wobei vorgefundene Motive aus Zeitschriften oder anderen gedruckten Materialien verarbeitet werden. Hier kann jede/jeder seinem eigenen Ideenrausch und Tempo nachgehen.

Leitung: Emanuel Mooner, Künstler

Kosten: Die Teilnahme (Materialkosten) beträgt 10 Euro.
Anmeldung unter manu@emanuelmooner.com








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Dienstag 16.10.2018 20-22 Uhr

5. Münchner Mieter Stammtisch
Hier können sich Mieter vernetzen und Tipps holen gegen Immobilienspekulation









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Eröffnung am Samstag 6.10. um 14 Uhr
Zu den Kültüren offen Samstag, 6.10. 14-20 Uhr & Sonntag 7.10. 12-19 Uhr

Schmankerl aus dem Viertel

Kunst von Claudia Barcheri, Jutta Burkhardt, Albert Coers, Tabea Elend, Jonah Gebka,
Christian Hartard, Hannes Heinrich, François Huber, Agnes Jänsch, Heike Jobst,
Bruno Kuhlmann, Walter Kuhn, Alfred Kurz, Annabell Lachner, Aylin Neuhofer,
Paulina Nolte, Jonathan Penca, Mako Sangmongkhon, Wolfgang Stehle, Günter Wangerin
Spezialgast Patricia London Ante Paris
Samstag 6.10. 19 Uhr performance TextKontextSound mit bq, Clara Laila Abid Alsstar, Philipp Sajnovits, Mrtn Bgsch
Danach Aftershow Party @K2018 Atelier für Medienkunst, Bavariastraße 6a






 

 

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Sonntag 16.9. 12-16 Uhr

Ruine München zeigt Transmission Gallery (Glasgow)
Künstlergespräch und Buchpräsentation

 

 

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Sonntag 9.9. um 11 Uhr

Erste kleine Eröffnung

Kunst von Emanuel Mooner, Klasse Markus Oehlen,
Anna McCarthy, Gabi Blum

historische Fotos von Neuhauser Geschichtswerkstatt e.V.
special guest from outer space (Texas, Reykjavík, Berlin) Rebecca Erin Moran
sowie Mieterinitiative Baugenossenschaften-erhalten.de

Um 14 Uhr ist eine Führung der Neuhauser Geschichtswerkstatt durch die Donnersbergerstraße,
Treffpunkt Maibaum Rotkreuzplatz, da gehen wir alle hin und ab ca. 15 Uhr 30 sind wir dann wieder im Kunsthaus.

 





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